Viel geschehen..

Seit meinem letzen Eintrag vom April ist einiges geschehen. Ich habe mich verliebt. Ja, ihr werdet es jetzt süß finden, ist es aber nicht. Ich bin unglücklich verliebt. Ich befand mich auf einer Veranstaltung und traf dort einen Jungen den ich damals seit ca. einem halben Jahr kannte. Er wusste, dass ich ihn mag, obwohl ich es ihm nie sagen wollte. Wie es das Schicksal wohl wollte, küssten wir uns, lange - doch das hätte nicht passieren sollen. Ich war davor schon ein wenig verliebt doch das gab mir den Rest. Am Tag darauf hatte ich schreckliche Schmerzen, da ich wusste, dass es nie was werden wird. Ich war demotiviert, konnte nicht mehr lachen, sah in Nichts mehr Sinn, wollte in Ruhe gelassen werden und am liebsten untertauchen und die Schule nicht mehr besuchen. Zum Glück hatte ich vier Tage nach der Veranstaltung frei, sodass ich mich ein wenig erholen konnte. Die darauffolgenden Tage waren nicht weniger schrecklich und somit merkten einige dass es mir nicht gut geht, außer er. Wir hatten uns voneinander distanziert, schrieben weniger, wenn wir uns sahen sprachen wir nicht. Wir verhielten uns wie Fremde. Ihm war dessen nicht bewusst. Er machte mir Hoffnungen, und obwohl er mich vorwarnte sah ich doch einen kleinen Funken Hoffnung, der aber nach kurzer Zeit verscholl. Ich fiel in ein tiefes Loch, fing an Dinge zu machen, die ich kurz darauf bereute. Ging abends raus, trank alles was ich in die Finger bekam, ging des Öfteren nicht zur Schule, sprach weniger. Ich suchte die Fehler nur an mir, warum ich nicht gut genug wäre. Es nahm mir den letzten Teil an Selbstbewusstsein - habe von Haus aus nicht viel Selbstbewusstsein. Die Veranstaltung ist nun über ein Monat her - verändert hat sich nicht viel.Ich habe viel Zeit mit drei meiner besten Freunde verbracht, wobei es hier auch Chaos gibt. Einer der beiden Jungs ist seit längerer Zeit in mich verliebt. Er versucht jedesmal seinen Teil, jedoch weiß er, dass ich verliebt bin. Er tut mir extrem leid, da ich weiß, wie er sich fühlt.Mehr ist nicht passiert.Obwohl - doch.Am Montag wurde mir das Herz aus der Brust gerissen.Der sagenumwobene Junge hat seit mehr als einer Woche eine Freundin. Als ich es erfuhr, lies ich mir nicht anmerken, dass es mir das Herz zerreißt, ich lasse es mir immer noch nicht anmerken. Einigen Freunden habe ich es erzählt, sogar meiner Mutter und meinem Bruder, doch sie wissen nicht, dass es mir weh tut. Ich zeige nicht gerne meine Schwächen und möchte damit auch niemanden belasten. Ich stehe immer noch ein wenig in Kontakt mit ihm und er hat es mir nicht einmal erzählt.Am Freitag war ich wieder auf einer Veranstaltung und dort sah ich ihn.Angeblich hatte er mir ja "Hallo" gesagt, jedoch glaube ich ihm das nicht. Wir haben uns dort ein paar Sekunden dumm angesehen und das wars auch schon. Ich sah ihn sogar mit seiner Freundin, jedoch merkte ich nicht, dass die beiden zusammen sind.Ich kann nur hoffen, dass das alles bald vorbei ist und ich ihn vergessen werde. Ich wünsche ihm und seiner Freundin viel Glück und hoffe, dass sie miteinander glücklich sind.Er ist ein guter Mensch.

28.6.17 18:56, kommentieren

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Alte Zeiten

Ich hatte mich heute dazu entschlossen mal wieder auf diese Seite zu schauen und nachzuforschen ob ich denn noch ein paar Einträge habe - und ja hatte ich, einen von 2015. Damals gab ich an 14 zu sein, doch das war ich nicht. Ich bin derzeit 14 Jahre alt und werde im Oktober dieses Jahres 15. Ich dachte doch schon damals das Leben bestünde nur aus Problemen. Mittlerweile bin ich mir aber sicher, dass dies nur eine langfristige Phase war. Mir geht es gut, auch wenn ich des Öfteren nur an die negativen Dinge des Lebens denke, am Ende des Tages, oder spätestens am nächsten Morgen, geht es mir besser. Es sind kleine Probleme. Probleme des Alltags. Viel zu tun habe ich nicht, ein wenig lernen, ein wenig schlafen und ganz viel essen. Typisches Leben einer Neuntklässlerin. Nicht mehr viele Arbeiten und das Schuljahr ist um, es ist relativ schnell vergangen. Bin von einer "Komme-gerade-noch-durch" Schülerin zu einer mittelmäßigen is guten Schülerin geworden. Letztes Schuljahr war Horror. War nicht oft anwesend, die Schule interessierte mich nicht, am liebsten befand ich mich draußen, in einem Park oder sondergleichen. Dies widerspiegelte sich in meinen Noten wieder und der Stress begann. Das Schuljahr hatte ich nicht positiv absolviert, trotz dessen konnte ich aufsteigen und war nun in der neunten Klasse. Mit voller Motivation startete ich in das neue Schuljahr und war sonderbar gut. Doch jetzt im zweiten Semester ließ ich nach. Bin zwar nicht schlecht, aber mittelmäßig. Ob ich damit zufrieden bin weiß ich nicht, bin mir nicht sicher. Könnte sein, muss aber nicht. Ist mir eigentlich egal, Hauptsache ich komme durch.

25.4.17 17:41, kommentieren